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Tag 60: Happy new year!

Wir haben angefangen, uns der mitteleuropäischen Zeit anzunähern. Das bedeutet, wir stehen jeden Morgen später auf und gehen jeden Abend später ins Bett.
Nach dem Ausschlafen gehen wir dann in unser Stammlokal, vorne am Anfang der kleinen Sackgasse, in welcher unsere Unterkunft liegt. Wir haben nämlich ein Zimmer ohne Frühstück, dafür mit Küchenzeile. Da wir zu faul sind, selber etwas zum Frühstück zu machen, ist der erste Gang eben immer in das „InVite“. Dort gibt es dann manchmal gleich Mittag, ohne vorheriges Frühstück… 😯
Anschließend fuhren wir zum Kunstmuseum von Bangkok, um dort festzustellen, dass es am Silvestertag geschlossen ist. Umpfff. ☹️
Spontan beschlossen wir, uns noch das Viertel „Pratunam“ anzusehen. Laut Reiseführer der landesweit größte Umschlagplatz für Textilien. Überall kleine Gassen mit ca. einer Million kleiner Stände mit Klamotten aller Art. Aber auch große Kaufhäuser. Eines davon hatte das folgende Schild zur Übersicht an den Rolltreppen aufgestellt. Was fällt hier drauf auf?
Richtig: 11 mal „Woman Fashion“, einmal „Men Fashion“…
Nachdem wir uns in unserer Unterkunft frisch gemacht hatten, ging es ins Kino. Genaugenommen ins IMAX, mit einer riesengroßen Leinwand und extra heftigem Sound. Star Wars Episode IX, meiner Meinung nach einer der besseren Teile und ein würdiger Abschluss der 40-jährigen Reihe. Auch genau der richtige Film, um so ein Kino zur Geltung kommen zu lassen!
Als wir wieder aus dem Kino kamen war draußen die Hauptstraße für Autos gesperrt und Fußgänger hatten die Straße übernommen. Es herrschte gleich eine viel schönere Atmosphäre! Man macht sich viel zu selten bewusst, wie sehr der Autoverkehr die Innenstädte zu einem grässlichen Ort verwandelt…
Wir schlenderten die Straße entlang und beobachteten die gut gelaunten Menschen, die sich auf Mitternacht freuten.
Aber auch ein Tempel fiel uns am Straßenrand auf. Das komplette Gelände war voll mit betenden Menschen. Das Gebet im Inneren des Tempels wurde per Lautsprecher nach draußen übertragen und viele Leute im Garten sprachen das Gebet mit. Eine schöne andächtige Stimmung.
Da wir kein konkretes Ziel hatten, landeten wir um 23:30 Uhr wieder im Nana Plaza und warteten dort bei einem Bier auf Mitternacht. „Happy new year!“

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