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Tag 6

Heute mussten wir uns von Bangkok verabschieden, da unsere Reise weiter nach Norden ging. Wir fuhren mit der Metro zum Bahnhof und kauften uns zwei 3.-Klasse-Tickets (andere Klassen gab es nicht in diesem Zug) nach Ayutthaya. Diese kosteten ganze 45 Cent pro Person für eine Fahrt von 71 km. Wahnsinn.
Die Fahrt war sehr interessant, da wir uns schon mal einen ersten Eindruck vom ländlichen Thailand machen konnten. Viele Reisfelder waren zu sehen. Wir sahen auch sehr viele Störche und Reiher, die in den Reisfelder nach Futter suchten.


In Ayutthaya angekommen gingen wir zuerst zu unserem Guesthouse. Unsere Gastwirtin zeigte uns gleich auf einem Plan, was wir uns alles anschauen sollten. Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam. 1767 wurde die Stadt von den Burmesen zerstört. Heute ist Ayutthaya eine archäologische Stätte mit vielen Ruinen alter Paläste, Tempel, Klöster und Statuen.
Wir buchten für nachmittags eine Bootsfahrt mit dem Besuch von 3 Tempeln. Dafür wurden wir und weiteren Gäste von einem Sammel-Tuk-Tuk abgeholt.
Dann ging es mit dem Boot zum ersten Tempel, in dem die Besonderheit ein riesiger goldener Budda war.
Nach 20 min ging es weiter zum nächsten Tempel. Hier war die Besonderheit ein riesiger schlafender Budda und eine Menge streunende Hunde, die gefüttert wurden. Diesen sollte man beim Essem auf keinen Fall zu nahe kommen.
Für den letzten Tempel hatten wir dann etwas mehr Zeit, damit wir auch den tollen Sonnenuntergang genießen konnten.
Der Tempel Wat Chaiwatthanaram besteht nur noch aus Ruien und ist eine tolle Kulisse für viele Einheimische, die Fan der historischen Fantasie-Serie Buppaesannivas sind. Die Fans kleiden sich in historischen Kostümen und fotografieren sich dann vor den historischen Kulissen. Selbst kleine Kinder werden in diesen Kostümen mitgenommen. Was für ein toller Anblick. Danach ging es dann mit dem Boot zurück zum Ausgangspunkt. Dort wurden wir dann wieder von unserem Tuk- Tuk abgeholt. Da es bereits dunkel war hatte unser Tuk-Tuk laute Diskomusik mit entsprechender Beleuchtung. Das wirklich Besondere war aber unsere junge und hübsche Fahrerin.
Den Abend beendeten wir noch mit einem leckeren Abendessen in einem netten Restaurant am Fluss bei sehr netter Livemusik.

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