Permalink

0

Tag 37: Angkor historical park

Da wir bereits gestern Abend von dem jungen Mann an der Rezeption erfahren hatten, dass Ausländer in Siem Reap keine Motorroller fahren dürfen, mussten wir unsere Pläne für unsere Tempeltour ändern. Wir bestellten also ein Tuk-Tuk, was uns den ganzen Tag durch die Tempelanlagen fuhr. Unser Fahrer stellte sich mit dem Namen „Mr. Tiger“ vor und sprach sehr gutes Englisch. Das war wirklich super, da er uns während der Tour eine Menge erzählte und erklärte.
Zuerst holten wir uns ein 3-Tagesticket, gültig für den „Angkor Historic Park„. Dieser Park umfasst mehr als 1000 Tempel und Heiligtümer unterschiedlicher Größe, der größte davon ist der berühmte Tempel „Angkor Wat“.
Vor über 1.200 Jahren begannen hier die Könige der Khmer ihre Tempelanlagen zu errichten. Jeder neue König versuchte den vorherigen zu übertreffen, indem die Anlagen und Tempel immer größer und prächtiger wurden.
Die meisten Touristen beginnen die Tempelbesichtigung im Süden mit der Tempelanlage „Angkor Wat“. Dann arbeiten sie sich im Uhrzeigersinn vor. Wir wollten die großen Touristenmassen umgehen und starten am „Ende“ der vorgeschlagenen Runde entgegen dem Uhrzeigersinn. Tatsächlich waren die heutigen Tempelbesichtigungen dadurch sehr angenehm.
Wir schauten uns 3 Tempelanlagen an, die alle sehr unterschiedlich waren. Die wohl bekannteste davon ist Ta Prohm, auch im Volksmund „Tomb Raider“ – hier wurden Szenen des Films gedreht – genannt. Aber die Tempelanlage ist nicht wegen des Filmes so bekannt, sondern wegen der Fotos der Tempelruinen, die von Baumwurzeln und Pflanzen überwuchert werden. Für uns war es das Highlight des Tages.
Aber auch den Tempelberg Ta Keo fanden wir sehr beeindruckend. Er wurde nie fertiggestellt und wirkt dadurch sehr schmucklos und karg. Das besondere ist die Höhe. Wir konnten bis ganz nach oben klettern, was herausfordernd war, da es extrem steil ca.16 m nach oben ging.
Eigentlich wollten wir nun Schluss machen, aber Mr. Tiger fuhr uns noch zum Sieges-Tor der Tempelanlage „Angkor Thom“. Ein sehr schönes noch gut erhaltenes Steintor mit riesigen Gesichtern verziert.
Danach waren wir echt kaputt und fuhren zu unserer Unterkunft zurück.
Wir konnten übrigens wir versprochen unser neues Zimmer beziehen, welches uns viel besser gefällt als das erste.
Abends bummelten wir dann noch durch das Stadtzentrum, wo es viele Restaurants, Bars und Geschäfte gibt. Man merkte gleich das Siem Reap eine große und recht moderne Stadt ist.

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.