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Tag 35: Der Mekong vom Wasser aus

Nach dem obligatorischen Frühstück auf unserer Terrasse brachen wir zu einer Kajak-Tour auf. Direkt unter unserer Terrasse wurden die Kajaks zu Wasser gelassen und schon bald ging es los. Mit 5 oder 6 weiteren 2er-Kajaks paddelten wir flussabwärts. Es dauerte ein wenig, bis wir raus hatten, wie man einigermaßen geradeaus fahren konnte. Schnell wurden wir immer besser. Nach ca. 30 Minuten gingen wir auf einer kleinen Insel an Land und gingen zu Fuß zu einem Wasserfall. Wer wollte, konnte baden. Natürlich wollte ich! 😉
Dann ging es wieder mit den Kajaks weiter. Diesmal etwas anspruchsvoller mit kleinen Stromschnellen und einigen Wellen. An der Südspitze von Don Khon gingen wir nach ca. 45 Minuten paddeln wieder an Land. Gleich neben der Verladerampe, die wir schon vor zwei Tagen mit dem Roller besucht hatten. Bevor es Lunch am Strand gab, fuhren wir noch mit einem Motorboot zu einer nahen Bucht. Hier leben Mekong-Delphine, welche Süßwasser-Delfine sind. Wir sahen auch welche, aber immer nur aus großem Abstand für zwei oder drei Sekunden. Kein Vergleich zu unserem Erlebnis vor zwei Jahren, wo wir mit Delphinen schwimmen konnten.
Wieder zurück am Strand, hatte unser Guide leckere Spieße mit Gemüse und Hühnchen auf einem Holzkohlegrill zubereitet. Dazu Gemüsereis und hinterher Melone. Mit Hunger am Strand – ein Gedicht!
Nach dem Essen zeigte der Guide Kati noch ein kleines Geheimnis: Fünf Hunderwelpen, die vor zwei Wochen in einer kleinen „Höhle“ am Strand geboren wurden. Die Mutter der Welpen wird vom Guide seit Wochen jeden Mittag gefüttert und er plant zwei der Welpen zu sich zu nehmen, wenn sie etwas älter sind.
Nach dem Lunch ging es wieder auf die Kajaks. Nach 15 Minuten ging es schon wieder an Land und wir luden die Kajaks auf einen einen Transporter. Mit dem fuhren wir die ganze Strecke zurück, die wir flussabwärts gepaddelt hatten. Als letzte Etappe ging es zum Abschluss noch mit den Kajaks in ca. 25 Minuten vom Festland zurück nach Don Det.
Ein tolles Erlebnis, aber nun schmerzten die Arme und die Hände ordentlich. Wir waren alle froh am Ziel zu sein.
Nach der wirklich dringend notwendigen Dusche trank ich noch ein Bier mit unserem Guide Lek, der sein Quartier direkt neben unserem Guesthouse hat. Er erzählte ein paar interessante Sachen über laotische Schulbildung (teurer), Malaria und Dengue-Fieber (bekommen auch viele Einheimische). Ein seltener Einblick in die Gedanken der einheimischen Bevölkerung.

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