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Tag 29: Tuktuk?

Katrin wollte unbedingt noch einen Tempel in Vientiane sehen, den That Luang. Da es zu weit zum Gehen war und es sich nicht gelohnt hätte, dafür einen Motorroller zu leihen, wollten wir das meistgenutzte öffentliche Transportmittel in Laos nutzen: Ein Tuktuk.
Hier in Vientiane findet man einen freien Tuktuk ganz einfach. Man geht aus dem Hotel hinaus und dann in eine beliebige Richtung die Straße entlang. Früher oder später schallt der typische Ruf der Tuktuk-Fahrer über die Straße: „Tuktuk“, manchmal auch ein „Tuktuktuk“, selten ein einfaches „Tuk“.
Diesmal dauerte es nur wenige Sekunden und wir hören den Ruf eines Tuktuk-Fahrers. Schnell wurde ein Preis für die Fahrt ausgehandelt und los ging es.
Wir kamen ungefähr 300 m weit, dann sprang dem Tuktuk mitten auf einer Kreuzung die Kette ab. Ich half beim schieben, zwei, drei Minuten später war die Kette wieder drauf und es ging weiter. Während der Pause hatte ich gesehen, dass der Motor ordentlich Kühlmittel verlor. Der Fahrer hatte aber einen großen Kanister mit Wasser über einen dünnen Schlauch mit dem Motor verbunden um den Verlust auszugleichen. Allzu gut funktionierte es aber nicht, denn wir kamen auf den ca. 5 km Fahrt niemals über 30 km/h hinaus. Der Fahrer mühte sich redlich, aber wir fragten uns die ganze Fahrt, ob das Tuktuk überhaupt bis zu unserem Ziel durchhalten würde. Tat es, wir waren erleichtert. Für den Rückweg nahmen wir uns nach dieser Erfahrung aber vor, zu Fuß zu gehen…
Über den Tempel That Luang schreibt unser Reiseführer: „Seine spirituelle Bedeutung für die Lao ist kaum zu überschätzen: Der „Ehrwürdige Stupa“ ist das bedeutendste religiöse Monument des Landes.“
Und dazu war der Tempel ziemlich beeindruckend, ein wenig anders als alle, die wir bisher gesehen hatten.
Für den Rest des Tages machten wir es uns in unserem Hotel am Pool bequem. Einer von uns beiden schwamm sogar 20 Minuten im Pool… 😉

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