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Tag 1 und 2

Vom Captain wurden wir sehr komfortabel in 30 Minuten zum Flughafen Hannover gebracht. Danke nochmal dafür!
Dann ging es mit Turkish Airlines zum neuen Flughafen in Istanbul. Wir hatten vier Stunden Aufenthalt und konnten so den Flughafen ausgiebig erkunden. Alles angenehm hell und modern. Ruhige Atmosphäre und nicht so überlaufen und hektisch wie viele andere Flughäfen. Sehr zu empfehlen.
Der Flug nach Bangkok war auch sehr angenehm. Der A330-300 hatte in der Economy durchgehend 2-4-2-Bestuhlung. Und so war es kein Problem einen 2er-Sitz zu bekommen. Das prima Unterhaltungssystem, ordentliches Essen und ein paar Stunden Schlaf ließen den Flug schnell vergehen und so landeten wir bald am Vormittag thailändischer Zeit in Bangkok.
Immigration dauerte ca. eine halbe Stunde, war aber kein Problem. Auch unsere zwei Rucksäcke nahmen wir unbeschädigt in Empfang. Dann Thailändische Bath am Automaten geholt und zwei Fahrkarten für den Zug ins Zentrum. Nach der Fahrt ins Zentrum mussten wir noch mit der U-Bahn weiter. Das bedeutete allerdings noch eine Fahrkarte besorgen, ist nämlich eine andere Betreibergesellschaft. Dann sind wir erst Mal an der falschen Station ausgestiegen, da ich die Namen durcheinander gebracht habe. Raus mussten wir bei Sam Yot, ausgestiegen sind wir bei Sam Yan. Also wieder rein, noch einmal zwei Fahrkarten gekauft und weiter.
Von Sam Yot aus mussten wir dann noch ca. eine halbe Stunde zu Fuß weiter. Jetzt merkten wir zum ersten Mal die 30°C richtig…
Endlich im Hotel waren wir sehr erfreut über das Viertel, das Hotel, den Service und unser Zimmer. Alles super, und das für 46 Euro im Zentrum von Bangkok.


Nach einer Dusche wollten wir dann unser Viertel erkunden. Doch schon bald fing es an zu tröpfeln. Schnell wurde der Regen stärker und wir drehten um in Richtung Hotel. Die letzten hundert Meter mussten wir rennen, da sich der Regen zu einem ordentlichen Platzregen entwickelt hatte. Es sah auch nicht so aus, als würde es schnell wieder aufhören. Also beschlossen wir im Hotel etwas zu trinken. Eigentlich ist das Hotelrestaurant nur der Frühstücksraum, aber mit einer schönen Fensterfront zum Pool. Nach einem Blick in die Karte entschieden wir uns spontan für zwei Cocktails, einen Blue Hawaii und einen Mochito, und eine Suppe.

Was dann passierte war bemerkenswert: Die ersten Löffel der Suppe ließen mich erst in Südostasien ankommen! Sie war super lecker mit einer für mich nicht zu beschreibenden Geschmacksvielfalt mit einer tollen Schärfe! Empfand ich bis hierhin die Reise als anstrengend und hatte eher keine große Lust, wandelte sich meine Laune mit dem Essen der Suppe innerhalb von Sekunden. Willkommen in Thailand!

Während des Essens hörte es auf zu regnen und so machten wir uns endlich auf den Weg. Erst gingen wir zum „Standing Buddha“. Dort hatte aber schon alles geschlossen und es war eher eine Gewöhnung an dunkle einsame Gassen. Danach gingen wir noch in die Ram Buttri Road (ganz nett) und die Khao San Road (ätzend), die Partymeilen von Bangkok. Die Ram Buttri hatte noch einigermaßen Flair, aber in der Khao San Road ging es nur noch um billigen Alkohol…

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