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Tag 3

Wir schliefen von ca. 0:00 Uhr bis 8:00 Uhr am Morgen. Das heißt also, kaum Jet-Lag, prima.
Nach dem ausgiebigen Frühstück machten wir uns zu Fuß auf den Weg zum Golden Mount Temple.
Es war erstaunlich, wie munter und laut die Einheimischen sich dort verhielten. Immer wieder standen am Rand der Treppen, welche zur Dachterrasse des Tempels führten, Reihen von Glocken. Diese wurden von den Einheimischen im Vorbeigehen ausgiebig benutzt.
Wenn die Leute nicht gerade beteten, dann wurde auch viel gelacht. Ganz anders als in den Kirchen in Deutschland.
Von der Dachterrasse des Tempels hatten wir dann schließlich einen phantastischen Blick über die Stadt.
Als nächstes gingen wir zur China-Town und schlenderten dort die Sampeng Lane entlang. Eine schmale Gasse mit Läden voller Klimbim und Garküchen voll mit Speisen, welche oft nicht zu identifizieren waren. Was für ein Gewusel!
Nach dieser intensiven Erfahrung zog es uns in ein Einkaufszentrum im modernen Viertel von Bangkok. Der Weg dort hin führte durch schmuddelige Gassen mit Werkstätten voller alter Motoren, Getriebe, Kupplungen, Hinterachsen und was weiß ich nicht noch. Sehr skurril.
Endlich im Einkaufzentrum angekommen, hätte der Kontrast kaum größer sein können. Sieben oder acht großzügige Stockwerke mit Markenläden, Restaurants und Parfümerien.
Inzwischen war es dunkel geworden und wir machten uns auf den Rückweg. Wir hatten über 10 km zurück gelegt und fuhren deswegen mit einem Boot den größten Teil des Weges zurück zu unserer Unterkunft. Inklusive toller Aussichten auf die umliegenden Häuser, Tempel und Brücken…

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Tag 1 und 2

Vom Captain wurden wir sehr komfortabel in 30 Minuten zum Flughafen Hannover gebracht. Danke nochmal dafür!
Dann ging es mit Turkish Airlines zum neuen Flughafen in Istanbul. Wir hatten vier Stunden Aufenthalt und konnten so den Flughafen ausgiebig erkunden. Alles angenehm hell und modern. Ruhige Atmosphäre und nicht so überlaufen und hektisch wie viele andere Flughäfen. Sehr zu empfehlen.
Der Flug nach Bangkok war auch sehr angenehm. Der A330-300 hatte in der Economy durchgehend 2-4-2-Bestuhlung. Und so war es kein Problem einen 2er-Sitz zu bekommen. Das prima Unterhaltungssystem, ordentliches Essen und ein paar Stunden Schlaf ließen den Flug schnell vergehen und so landeten wir bald am Vormittag thailändischer Zeit in Bangkok.
Immigration dauerte ca. eine halbe Stunde, war aber kein Problem. Auch unsere zwei Rucksäcke nahmen wir unbeschädigt in Empfang. Dann Thailändische Bath am Automaten geholt und zwei Fahrkarten für den Zug ins Zentrum. Nach der Fahrt ins Zentrum mussten wir noch mit der U-Bahn weiter. Das bedeutete allerdings noch eine Fahrkarte besorgen, ist nämlich eine andere Betreibergesellschaft. Dann sind wir erst Mal an der falschen Station ausgestiegen, da ich die Namen durcheinander gebracht habe. Raus mussten wir bei Sam Yot, ausgestiegen sind wir bei Sam Yan. Also wieder rein, noch einmal zwei Fahrkarten gekauft und weiter.
Von Sam Yot aus mussten wir dann noch ca. eine halbe Stunde zu Fuß weiter. Jetzt merkten wir zum ersten Mal die 30°C richtig…
Endlich im Hotel waren wir sehr erfreut über das Viertel, das Hotel, den Service und unser Zimmer. Alles super, und das für 46 Euro im Zentrum von Bangkok.


Nach einer Dusche wollten wir dann unser Viertel erkunden. Doch schon bald fing es an zu tröpfeln. Schnell wurde der Regen stärker und wir drehten um in Richtung Hotel. Die letzten hundert Meter mussten wir rennen, da sich der Regen zu einem ordentlichen Platzregen entwickelt hatte. Es sah auch nicht so aus, als würde es schnell wieder aufhören. Also beschlossen wir im Hotel etwas zu trinken. Eigentlich ist das Hotelrestaurant nur der Frühstücksraum, aber mit einer schönen Fensterfront zum Pool. Nach einem Blick in die Karte entschieden wir uns spontan für zwei Cocktails, einen Blue Hawaii und einen Mochito, und eine Suppe.

Was dann passierte war bemerkenswert: Die ersten Löffel der Suppe ließen mich erst in Südostasien ankommen! Sie war super lecker mit einer für mich nicht zu beschreibenden Geschmacksvielfalt mit einer tollen Schärfe! Empfand ich bis hierhin die Reise als anstrengend und hatte eher keine große Lust, wandelte sich meine Laune mit dem Essen der Suppe innerhalb von Sekunden. Willkommen in Thailand!

Während des Essens hörte es auf zu regnen und so machten wir uns endlich auf den Weg. Erst gingen wir zum „Standing Buddha“. Dort hatte aber schon alles geschlossen und es war eher eine Gewöhnung an dunkle einsame Gassen. Danach gingen wir noch in die Ram Buttri Road (ganz nett) und die Khao San Road (ätzend), die Partymeilen von Bangkok. Die Ram Buttri hatte noch einigermaßen Flair, aber in der Khao San Road ging es nur noch um billigen Alkohol…

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Der nächste große Urlaub: Südostasien

Es zieht uns wieder nach Südostasien!
Wir haben unseren Urlaub in Vietnam in 2010 noch immer so positiv in Erinnerung, dass wir wieder mal nach Südostasien wollen. Diesmal haben wir Thailand, Laos und Kambodscha ins Auge gefasst.
Der Plan ist folgender: Flug nach Bangkok, von dort im Uhrzeigersinn nach Norden durch Thailand, Laos und Kambodscha. Am Ende zurück nach Bangkok. Gebucht haben wir Hin- und Rückflug und ein Zimmer in Bangkok für 4 Nächte. Den Rest wollen wir vor Ort entscheiden…

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Tag 66: Flug nach DE

Am Morgen als erstes die Koffer am City Terminal von Korean Airways abgegeben.
Dann noch einmal 2 oder 3 Std. in der Innenstadt von Seoul gebummelt. Wieder sehr kalt und leider nicht viel gesehen.
Rückflug Seoul-Frankfurt, wieder in einer 747-400 mit dem Zweier-Sitz in der vorletzten Reihe.
Am Flughafen in Frankfurt wartet Bernhard auf uns und fährt uns in 0,nichts zu Susanne und Bernhard nach Hause. Durch unsere Müdigkeit und den Jetlag kommt uns die Autofahrt vor, als hätte jemand auf „schnell vorspulen“ gedrückt.
Susanne empfängt uns mit einem tollen Abendessen: Deutsches Brot, Wurst und Käse. Was für ein Genuss nach fast 10 Wochen.
Wir sind leider nicht mehr die besten Gesprächspartner und dürfen daher bald ins Bett…