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Tag 8: Fahrt nach Phitsanulok

Heute ging unsere Reise weiter nach Norden. Nach dem Frühstück packten wir unsere Rucksäcke und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Ursprünglich wollten wir nach Sukhothai. Dort gab es aber keine Unterkünfte mehr. Also suchten wir uns eine Unterkunft in Phitsanulok, welches an der Bahnlinie und ca. 70 km entfernt von Sukhotai liegt. Wir hatten uns einen Expresszug um 12:16 Uhr rausgesucht. Leider war der Zug aber ausgebucht. So mussten wir 2 Tickets 3. Klasse im Bummelzug um 15:16 Uhr kaufen. Dann erst einmal in das gut klimatisierte Bahnhofscafe mit free WiFi. Dort verbrachten wir die Zeit mit Surfen im Internet, lesen und essen.
Dann ging es endlich los und uns stand eine 5-1/2-stündige Zugfahrt bevor. Es war sehr voll und es gab keine Klimaanlage, aber für das leibliche Wohl war gesorgt. Es wurden im 2 Minutentakt Getränke und alles mögliche zum Essen von Händlern angeboten.


Endlich in Phitsanulok angekommen, freuten wir uns auf unser Hotelzimmer. Leider währte die Freude nicht lange. Das Zimmer war Mückenverseucht, total abgeranzt und es roch sehr komisch. Der komische Geruch erklärte sich dann, als wir ins Bett gehen wollten. Die Auflagen unter den Laken hatten viele gelbe Flecken und rochen wie „unten an der Laterne“. Nach meiner Beschwerde an der Rezeption wurde uns ein neues Zimmer angeboten. Ein kurzer Blick unter das Laken in diesem Zimmer zeigte aber das gleiche Bild. Da es bereits nach 23 Uhr war, sahen wir keine Möglichkeit mehr das Hotel zu wechseln. Also packten wir das komplette Bettzeug in den Schrank. Die Matratzen waren zum Glück o.k. Dann holten wir unsere eigenen Hüttenschlafsäcke aus dem Rucksack und schliefen die Nacht darin. Was für eine Pleite! ☹️
Zuvor machten wir über Booking.com noch eine Reservierung für eine andere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte in Phitsanulok…

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Tag 7: Tempel in Ayutthaya

Am Morgen ließen wir es ruhig angehen: ausschlafen frühstücken und fertig machen und Reisetagebuch schreiben dauerten bis 11:30 Uhr.
Dann machten wir uns auf den Weg in den großen Park von Ayutthaya, in welchem sich mehrere Tempel, Tempelruinen und die Ruinen eines ehemaligen Königspalastes (bis 1767) befinden. Vieles davon war sehr sehenswert.





Der Park war allerdings sehr weitläufig und so kamen bei der großen Hitze am Ende über 10 km Fußmarsch zusammen…
Nach einer Dusche und Pause in unserem Guesthouse ging es später noch einmal auf den naheliegenden Nightmarket. Hier trauten wir uns zum ersten Mal auf dieser Reise an einem „Stand auf der Straße“ und eben nicht in einem „ordentlichen Restaurant“ zu essen. Es gab Hühnchen mit Glasnudeln und Gemüse, welche wir selber in einem Topf mit Brühe auf unseren Tisch köcheln mussten. Und es schmeckte ganz gut! Als Nachtisch hab es dann noch eine Waffel mit Banane und Schokolade, auch sehr lecker!

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Tag 6

Heute mussten wir uns von Bangkok verabschieden, da unsere Reise weiter nach Norden ging. Wir fuhren mit der Metro zum Bahnhof und kauften uns zwei 3.-Klasse-Tickets (andere Klassen gab es nicht in diesem Zug) nach Ayutthaya. Diese kosteten ganze 45 Cent pro Person für eine Fahrt von 71 km. Wahnsinn.
Die Fahrt war sehr interessant, da wir uns schon mal einen ersten Eindruck vom ländlichen Thailand machen konnten. Viele Reisfelder waren zu sehen. Wir sahen auch sehr viele Störche und Reiher, die in den Reisfelder nach Futter suchten.


In Ayutthaya angekommen gingen wir zuerst zu unserem Guesthouse. Unsere Gastwirtin zeigte uns gleich auf einem Plan, was wir uns alles anschauen sollten. Ayutthaya ist die ehemalige Hauptstadt des Königreichs Siam. 1767 wurde die Stadt von den Burmesen zerstört. Heute ist Ayutthaya eine archäologische Stätte mit vielen Ruinen alter Paläste, Tempel, Klöster und Statuen.
Wir buchten für nachmittags eine Bootsfahrt mit dem Besuch von 3 Tempeln. Dafür wurden wir und weiteren Gäste von einem Sammel-Tuk-Tuk abgeholt.
Dann ging es mit dem Boot zum ersten Tempel, in dem die Besonderheit ein riesiger goldener Budda war.
Nach 20 min ging es weiter zum nächsten Tempel. Hier war die Besonderheit ein riesiger schlafender Budda und eine Menge streunende Hunde, die gefüttert wurden. Diesen sollte man beim Essem auf keinen Fall zu nahe kommen.
Für den letzten Tempel hatten wir dann etwas mehr Zeit, damit wir auch den tollen Sonnenuntergang genießen konnten.
Der Tempel Wat Chaiwatthanaram besteht nur noch aus Ruien und ist eine tolle Kulisse für viele Einheimische, die Fan der historischen Fantasie-Serie Buppaesannivas sind. Die Fans kleiden sich in historischen Kostümen und fotografieren sich dann vor den historischen Kulissen. Selbst kleine Kinder werden in diesen Kostümen mitgenommen. Was für ein toller Anblick. Danach ging es dann mit dem Boot zurück zum Ausgangspunkt. Dort wurden wir dann wieder von unserem Tuk- Tuk abgeholt. Da es bereits dunkel war hatte unser Tuk-Tuk laute Diskomusik mit entsprechender Beleuchtung. Das wirklich Besondere war aber unsere junge und hübsche Fahrerin.
Den Abend beendeten wir noch mit einem leckeren Abendessen in einem netten Restaurant am Fluss bei sehr netter Livemusik.

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Tag 5

An unserem vorerst letzten Tag in Bangkok besichtigten wir den Königspalast und den Königstempel Wat Phra Kaeo.


Unser Reiseführer sagt „Eine ungeheure märchenhafte Pracht erwartet den Besucher dort.“ Und das stimmt. Es gibt tolle Gebäude, Figuren und Gärten. Vieles ist goldverziert, einmal konnten wir Handwerker beobachten, wie sie Blattgold auf eine Figur aufbrachten. Alles sehr beeindruckend!
Zugleich ist es aber in den meisten Teilen fürchterlich überlaufen. Jeder Touri in Bangkok kommt wohl hier her, und so muss man nach ruhigeren Ecken wirklich suchen.
Am Ende der Runde konnten wir noch das „Queen Sirikit Museum of textiles“ besichtigen, welches ganz informativ war.
Gleich auf der anderen Seite vom Fluss sahen wir uns danach den Tempel „Wat Arun“ an. Völlig anders als der königliche Tempel, mit Verzierungen, die an Porzellan erinnern. Aber auch sehr schön.

Da er von hier nicht weit weg war, statteten wir auch noch dem Blumenmarkt einen Besuch ab. So spät am Nachmittag war zwar nicht mehr so viel los, aber schon noch ein bisschen was. Und so konnten wir viele Blumen, Gemüse und Obst bestaunen, vieles hatten wir vorher so noch nicht gesehen…

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Tag 4

Nach einem reichhaltigen und gemütlichen Frühstück machten wir uns heute mit der U-Bahn auf den Weg in den Finanzdistrikt Silom. Zuerst besuchten wir den Lumpini Park. Er ist einer der größten und ältesten Parks in Bangkok.
Dann gingen wir zu Fuß weiter bis zum King Power Mahanakon. Es ist mit 313 Metern das höchste Gebäude Thailands. Um dort hinzukommen gingen wir wieder durch viele kleine Gassen und Straßen und bestaunten den Mix aus dem ursprünglichen Bangkok und dem modernen Bangkok.
Nach dem Besuch des King Power Mahanakon ging es weiter ins indische Viertel zu dem indischen Tempel Sri Maha Mariammam. Er ist der älteste und prächtigste indische Tempel in Thailand und wird auch von vielen Thailändern genutzt.
Nach einer ausgiebigen Kaffeepause in einem gut klimatisierten Cafe ging es bei feucht schwülen 33 Grad weiter zum Asiatique Nachtmarkt. Es ist ein Markt auf dem man über 1.500 Shops, über 40 Restaurants und ein großes Angebot an Unterhaltung vorfindet.
Auch heute fuhren wir wieder mit dem Boot zurück zu unserer Unterkunft, was uns dann doch noch etwas Abkühlung brachte.